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Von einem, der auszog, die Weinberge zu spritzen.

Und es kam, wie es kommen mußte. Seit nunmehr 39 Jahren fahre ich brav wie all die anderen Winzer mehrmals im Jahr durch die Weinberge und behandele meine Pflanzen mit Kupfer, Schwefel, Bicarbonat und Pflegeseife. Auch ein ökologischer Weinbauer sitzt nicht über Sommer zuhause und dankt der Natur, was sie für ihn übrig läßt. Und so war es auch am Morgen des 2. Juli, als ich mich aufmachte, den Pilzkrankheiten Einhalt zu gebieten.

Vielleicht war es ein kleines Flugobjekt oder auch nur ein trockenes Blatt, das mir von vorne ins sommerlich geöffnete Hemd hinein flog. Nicht sonderlich erschrocken griff ich an den Stoff, als ich plötzlich merkte, wie das (weiterlesen…)

Küken von Hühnern und Gänsen bin ich gewohnt.

Aber als ich heute gegen Abend mit einer Portion Futtergetreide als Leckerli meine Schafe verwöhnen wollte, waren sie noch weit weg und vertieft im saftigen Grün. Nur das mit der weißen Stelle am Kopf meckerte leicht vor sich hin und lag im Stall neben der Futterkrippe. Und ich kam aus dem Staunen nicht mehr heraus, denn
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Hi, wir sind die Neuen!

Wir dürfen ab sofort Wollmesheimer Luft atmen und im kommenden Frühjahr frisches Gras fressen und Rebenblätter, bis wir groß und stark sind. Stark sind wir allerdings jetzt schon, und größer werden wir leider auch nicht, auch wenn wir uns voll fressen bis zum Umfallen. Aber das ist eine lange Geschichte. Begonnen hatte alles auf
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Nein, 2017 war alles besser, sagt der Winzer!

Es muß der Rebschnitt gewesen sein, anders kann ich es mir nicht erklären. Oder besser gesagt, der Nichtschnitt der Reben. Dumm vom Schlepper abgestiegen, (weiterlesen…)

Früher war alles besser, sagen die Leit’.

Und sie haben ausgemessen und Drähte gezogen. Sie haben Pflanzstäbe gesteckt zur Markierung, Löcher gegraben, auf Knien die junge Rebe in die Erde gebracht, angedrückt und das Loch wieder zugezogen mit der Hacke. Es ist viele Jahre her, aber meine ersten Weinberge habe auch ich so angelegt. Immer waren viele Hände beschäftigt den ganzen Tag, die ein oder andere Dose Wurst (weiterlesen…)

Das Gutachten, das die Stadt bewegt

- hier mit Kommentierungen der BI:

http://www.landauer-zukunft.de/customcontent/content/InWIS-komm-V3.pdf

Die Stadt Landau überwuchert Weinberge mit Häusern…

… und nennt das Stadtentwicklung! Angeblich – laut eines Gutachtens – muß die Stadt ca. 1200 Wohneinheiten zusätzlich zur innerstädtischen Entwicklung bis 2030 bauen, um der enormen Nachfrage nach bezahlbarem Bauland gerecht zu werden. Es ist beabsichtigt, auf ca. 100 ha Acker- und Weinbergsfläche im Südwesten von Landau diese Fläche zu erschließen. Das Problem ist nur, (weiterlesen…)

Einer geht noch.

Manche wissen damit umzugehen, für mich ist es eher eine Bestätigung, daß das Leben viel zu kurz ist. Ja, seit 1981 bin ich erzeugendes Mitglied im Bioland-Verband und habe ich dieser Zeit nicht immer (weiterlesen…)

Der Dritte!

Nur so geht es. Im Glas wartet gerade der Wein eben dieser pilzresistenten Neuzüchtung aus dem Hause Blattner, die in drei Tage hier am Haus seine neue Heimat finden wird. Der VB CAL 6-04! Manche Winzer sitzen immer nach Feierabend irgendwo und arbeiten weiter. Meistens ist es aber keine  (weiterlesen…)

Ein zweiter Blick zurück: 5/2016-5/2015

War heute im Souvignier Gris, um die jungen Triebe am Stamm auszubrechen, die ich nicht brauche – und die nicht zu dieser Umkehrerziehung passen. Ein Draht wird in ca. 1,70-1,80 Meter gezogen, daran

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