Manche wissen damit umzugehen, für mich ist es eher eine Bestätigung, daß das Leben viel zu kurz ist. Ja, seit 1981 bin ich erzeugendes Mitglied im Bioland-Verband und habe ich dieser Zeit nicht immer den Mund gehalten. Dennoch ist es ein schwacher Trost, denn einen zweiten Schoppen in dieser Größenordnung werde ich wohl nicht mehr leer trinken dürfen.

Herbizide werden immer weniger eingesetzt bei meinen konventionellen Kollegen, manche Weinbergsbegrünung hätte sogar die Note 1* verdient, große und ehrwürdige Weingüter arbeiten mittlerweile nach ökologischen Richtlinien. Im Kleinen vor Ort verändert sich schon recht deutlich die Einstellung und der konkrete Anbau zum Guten. Und es ist gut, nicht posthum geehrt zu werden, denn es gibt mir die Möglichkeit, noch ein Weilchen weiter an den Rädern zu drehen. Und es gibt derer noch mehr als genug, man könnte meinen, sie wachsen nach…